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Das FSC®-System

Die FSC®-Zertifizierung wird sowohl auf Naturwälder als auch auf Waldplantagen angewandt, wie im Fall der Pappelplantagen. Die Zertifizierungsorganisation FSC® (Forest Stewardship Council®) ist eine internationale, regierungsunabhängige und gemeinnützige Organisation, die von 680 Stakeholdern gegründet wurde. Sie vertreten die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen, die mit der Bewirtschaftung der Waldressourcen in Zusammenhang stehen. FSC® hat Standards zur verantwortungsvollen Bewirtschaftung der Wälder formuliert, die 10 Prinzipien und 58 Kriterien umfassen. 


Sie sind weltweit gültig und greifen auf strenge soziale und ökologische Parameter zurück:

  • Schutz der Besitzansprüche und Nutzungsrechte indigener Völker an Land- und Forstressourcen sowie die Wahrung der Arbeitnehmerrechte (von der Sicherheit am Arbeitsplatz bis hin zum sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand der Gegend).
  • Förderung der effizienten Nutzung der Produkte und Leistungen des Waldes sowie der ökologischen und sozialen Vorteile.
  • Gewährleistung von Biodiversität, Schutzfunktionen des Waldes und Landschaftsschutz.
  • Umsetzung eines Plans zur Waldbewirtschaftung mit klaren langfristigen Zielen.
  • Überwachung und Beurteilung der Waldbewirtschaftung und deren Auswirkungen. Im Falle der Waldplantagen - zu denen die Pappelplantagen gehören - wird das 10. Prinzip angewandt. Es sieht spezifische Maßnahmen für die Verwendung von Düngemitteln und Pestiziden, die Planung der Realisierung der Anlagen, die landwirtschaftlichen Modalitäten, die Bewirtschaftungsmaßnahmen und die Bewahrung der natürlichen Vegetation vor. So werden die negativen Auswirkungen der Bewirtschaftung auf ein Mindestmaß reduziert.