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Alpi's Ökologie

Durch die Verwendung von Hölzern aus Plantagen oder kontrollierter Waldwirtschaft ist der schonende Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen gewährleistet - ganz im Sinne unserer Umwelt.

Alpi und die Pappel…

… gehören inzwischen untrennbar zusammen: Die Eigenschaften dieses Holzes aus italienischen Anbau entsprachen von Beginn an den industriellen und produktiven Bedürfnissen des Alpi-Holzes: Homogenität, Kontinuität und Verfügbarkeit gekoppelt mit sehr leistungsfähigen physikalischen und mechanischen Eigenschaften.

Wie alle schnellwachsenden Baumarten ist auch die Pappel eine beachtliche Luftreinigerin. Sie entnimmt der Atmosphäre stündlich zwischen 70-140 Liter Kohlendioxid und setzt die gleiche Menge Sauerstoff frei. Das Holz fungiert auch nach der Verarbeitung zum Furnier AlpiLignum als Kohlenstoffspeicher (Carbon Sink).

Die Zertifizierung der Pappel

Alpi SpA bezieht das Pappelholz von zahlreichen kleinen Herstellern, die in verschiedenen Gebieten der Po-Ebene angesiedelt sind. Es handelt sich um Kulturen, die eine Wachstumszeit von etwa 10-12 Jahren haben. Sie werden abwechselnd mit anderen landwirtschaftlichen Produkten wie beispielsweise Getreide angebaut.

Seite 2001 garantiert Alpi - durch die Schaffung einer von SGS zertifizierten Produktkette - für das gesamte Pappelholz, das für die Produktion des Mehrschichtholzes verwendet wird, die Herkunft aus italienischen landwirtschaftlichen Anbauflächen. Damit versichert Alpi seinen Kunden, dass die Herkunft des verwendeten Pappelholzes bekannt und kontrolliert ist.

Der nächste Schritt war die FSC-Zertifizierung (Forest Stewardship Council) für Waldplantagen im Jahr 2007. Hierbei handelt es sich um ein bedeutendes Siegel, das die Nachhaltigkeit der Pappel vom Wald bis hin zum Endprodukt garantiert. In der Praxis bedeutet das, dass das zertifizierte Holz aus Wäldern - oder wie in unserem Fall aus Plantagen - stammt, die verantwortungsbewusst, umweltgerecht, sozialverträglich und wirtschaftlich tragfähig bewirtschaftet werden. Die Forstbetreiber entscheiden sich für die Zertifizierung, um eine bessere Bewirtschaftung ihrer Waldflächen zu erreichen und um dem Markt zu zeigen, dass sie sich für den Umweltschutz und die Aufwertung der sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen der Wälder einsetzen; Unternehmen aus der Holzwirtschaft - wie Alpi - möchten mit der Zertifizierung einen zuverlässigen Nachweis für die Herkunft ihrer Produkte erbringen. Unabhängige Zertifizierungsorganisationen stellen den Forstbetreibern ein Zertifikat über die verantwortungsbewusste Bewirtschaftung der Wälder und den Unternehmen der Holzwirtschaft eine Produktkettenzertifizierung aus. Hierbei handelt es sich um ein System der Rückverfolgbarkeit, welches Auskunft über den gesamten Verarbeitungsprozess gibt.

AlpiLignum - das Furnier mit FSC Zertifizierung

Die von Alpi bei der Herstellung des (mehrfach laminierten) Holzfurniers AlpiLignum verwendeten Rohstoffe sind Ayous (für dieses Holz beteiligt sich Alpi an einem Projekt zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung in Kamerun) und Pappel. Die Verwendung der einen oder anderen Holzart hängt in erster Linie von den Eigenschaften des Holzes ab, welches nachgebildet werden soll: Ayous wird vorwiegend zur Nachbildung von Tropenhölzern (wie Ebenholz und Wenge) und Pappel zur Nachbildung europäischer Hölzer (Ahorn, Kirsch und Wurzelhölzern) verwendet.

Im Fall der FSC-zertifizierten Pappel, bei der es sich um eine FSC-Mix-Zertifizierung handelt (nicht alle Pappellieferanten verfügen derzeit über eine Zertifizierung), kann Alpi auf Anfrage aufgrund der Implementierung der Produktkette (SGS-COC-004194) mehrfach laminierte Holzfurniere mit FSC-Zertifizierung liefern.

Das FSC-zertifizierte Pappelholz wird vom Alpi-Konzern gemeinsam mit einem Anteil anderen Pappelholzes aus kontrolliertem Anbau nach Zertifikationsbestimmungen (Mixed Sources) im Rahmen eines Kreditsystems genutzt. Hierbei müssen gleichgroße Anteile FSC-zertifizierten Holzes und in eigenen Niederlassungen produziertes AlpiLignum Furnier eingesetzt werden.

FSC Zertifizierung weiterer Holzarten

Was mit der Zertifizierung der Pappel bei Alpi begann, wurde zwischenzeitlich auch mit dem aus Westafrika stammenden Ayous Holz erfolgreich umgesetzt. So ist es schon seit geraumer Zeit kein Problem mehr zertifiziertes Furnier aus dem Basisholz Ayous zu bekommen.

Der nächste logische Schritt wird die Zertifizierung der Linde sein...