ALPIlignum

Was ist ALPIlignum?

Das ALPIlignum Furnier ist ein multilaminiertes und nachhaltiges Echtholzfurnier nach dem ISO 18775 Standard. Fehlerminimierend und maßoptimiert, so zeichnet sich die besondere Herstellung aus. Die verwendeten Hölzer sind schon allein durch ihren ökologischen Hintergrund besonders. Sie stammen aus Plantagen oder auch aus kontrollierten Waldwirtschaften, die (teilweise) mit einer FSC-Zertifizierung ausgestattet sind. Seine Designvielfalt ist nahezu grenzenlos.

 

Herstellung: 

Die gefällten Baumstämme werden geschält. Diese Schälfurniere werden dann gebleicht und gefärbt. Anschließend werden sie einzelblattweise beleimt und zu einem Block verpresst. Dieser Block wird dann im Anschluss gemessert und es entstehen die fertigen Furnier-Blätter. Je nach Textur variiert der Produktionsvorgang. So können Farbe, texturgebende Pressform oder ein mehrfacher Produktionsdurchlauf (Doppelmesserung) das Produkt entscheidend verändern.

 

Abb.: Herstellungsverfahren

  • Die Vorteile im Überblick

    Echtholz

    Sie verarbeiten ein Echtholzfurnier. Dies wird vom Verbraucher immer höher bewertet als eine Holznachbildung aus Papier oder Folie.

     

    Gleichbleibende Textur, Farbe und Qualität

    Ist ein Artikel einmal festgelegt, wird er immer gleich produziert. Auch nach Jahren erhalten Sie unter der definierten Artikel-Nummer immer das gleiche Furnier. Furniere, mit unterschiedlicher Textur aber gleicher Farbe, die aus gestalterischen oder Kosten-Gründen für diverse Einsatzzwecke, z.B. für Fronten, Korpus und Kanten produziert werden, sind perfekt aufeinander abgestimmt. Ein wichtiger Faktor für Ihre Qualitätssicherung; bei Paneelen (Fläche/Kante – kein Rahmeneffekt) oder bei Türen (Blatt/Zarge) oder bei Möbeln (Front/Korpus).

     

    Verschnittreduzierung

    Durch unsere optimierten Maße und Texturen wird der Verschnitt i.d.R. auf 10-20% gegenüber dem herkömmlichen, nativen Furnier (Verschnitt ca. 30-60%) reduziert.

     

    Verringerung der Zusammensetzkosten

    Unsere Standardbreiten von ca. 65 cm decken beispielsweise die gesamte Korpusbreite eines Schrankes ab, hier entstehen nur noch Kosten für das Klippen von Mehrfachlängen oder -breiten. Für Platten und Verbund-Elemente im Halbformat benötigt man nur 2-3 Blätter bzw. Fugen je Seite.

     

    Unendliche Verfügbarkeit

    Auch bei seltenen Holzarten wie Makassar, Palisander, Zebrano oder Wurzelmasern etc. gewährleisten wir Ihre Versorgung ganz nach Bedarf. Viele Trends setzen sich wegen fehlender Beschaffungsmöglichkeiten im gewachsenen Furnier nicht durch – dieses Problem existiert beim Einsatz von AlpiLignum nicht.

     

    WYSIWYG – What you see is what you get!

    Sie und Ihr Kunde bekommen exakt die Oberfläche geliefert, die Sie bemustert haben oder die er in der Ausstellung gesehen und ausgewählt hat. Wir garantieren Konstanz bei Ergänzungs- oder Erweiterungskäufen.

     

    Entlastung des Furnier-Einkaufs

    Die zeitraubende und kostenintensive Warenübernahme und -kontrolle wird auf ein akzeptables Maß reduziert.

     

    Kosteneinsparung im Oberflächenfinish

    Das kostenintensive Umstellen der Lackstraße entfällt, wenn Sie einen Oberflächenwechsel wie z.B. auf gekalkte Eiche vornehmen, da Sie dasselbe Lacksystem weiter nutzen können.

  • ALPIs Ökologie

    Durch die Verwendung von Hölzern aus Plantagen oder kontrollierter Waldwirtschaft ist der schonende Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen gewährleistet – ganz im Sinne unserer Umwelt.

     

    ALPI und die Pappel…

    … gehören inzwischen untrennbar zusammen: Die Eigenschaften dieses Holzes aus italienischen Anbau entsprachen von Beginn an den industriellen und produktiven Bedürfnissen des Alpi-Holzes: Homogenität, Kontinuität und Verfügbarkeit gekoppelt mit sehr leistungsfähigen physikalischen und mechanischen Eigenschaften.

     

    Wie alle schnellwachsenden Baumarten ist auch die Pappel eine beachtliche Luftreinigerin. Sie entnimmt der Atmosphäre stündlich zwischen 70-140 Liter Kohlendioxid und setzt die gleiche Menge Sauerstoff frei. Das Holz fungiert auch nach der Verarbeitung zum Furnier ALPIlignum als Kohlenstoffspeicher (Carbon Sink).

     

    Die Zertifizierung der Pappel

    ALPI SpA bezieht das Pappelholz von zahlreichen kleinen Herstellern, die in verschiedenen Gebieten der Po-Ebene angesiedelt sind. Es handelt sich um Kulturen, die eine Wachstumszeit von etwa 10-12 Jahren haben. Sie werden abwechselnd mit anderen landwirtschaftlichen Produkten wie beispielsweise Getreide angebaut.

     

    Seite 2001 garantiert ALPI – durch die Schaffung einer von SGS zertifizierten Produktkette – für das gesamte Pappelholz, das für die Produktion des Mehrschichtholzes verwendet wird, die Herkunft aus italienischen landwirtschaftlichen Anbauflächen. Damit versichert Alpi seinen Kunden, dass die Herkunft des verwendeten Pappelholzes bekannt und kontrolliert ist.

     

    Der nächste Schritt war die FSC-Zertifizierung (Forest Stewardship Council) für Waldplantagen im Jahr 2007. Hierbei handelt es sich um ein bedeutendes Siegel, das die Nachhaltigkeit der Pappel vom Wald bis hin zum Endprodukt garantiert. In der Praxis bedeutet das, dass das zertifizierte Holz aus Wäldern – oder wie in unserem Fall aus Plantagen – stammt, die verantwortungsbewusst, umweltgerecht, sozialverträglich und wirtschaftlich tragfähig bewirtschaftet werden. Die Forstbetreiber entscheiden sich für die Zertifizierung, um eine bessere Bewirtschaftung ihrer Waldflächen zu erreichen und um dem Markt zu zeigen, dass sie sich für den Umweltschutz und die Aufwertung der sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen der Wälder einsetzen; Unternehmen aus der Holzwirtschaft – wie ALPI – möchten mit der Zertifizierung einen zuverlässigen Nachweis für die Herkunft ihrer Produkte erbringen. Unabhängige Zertifizierungsorganisationen stellen den Forstbetreibern ein Zertifikat über die verantwortungsbewusste Bewirtschaftung der Wälder und den Unternehmen der Holzwirtschaft eine Produktkettenzertifizierung aus. Hierbei handelt es sich um ein System der Rückverfolgbarkeit, welches Auskunft über den gesamten Verarbeitungsprozess gibt.

     

    ALPIlignum – das Furnier mit FSC Zertifizierung

    Die von ALPI bei der Herstellung des (mehrfach laminierten) Holzfurniers ALPIlignum verwendeten Rohstoffe sind Ayous (für dieses Holz beteiligt sich Alpi an einem Projekt zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung in Kamerun) und Pappel. Die Verwendung der einen oder anderen Holzart hängt in erster Linie von den Eigenschaften des Holzes ab, welches nachgebildet werden soll: Ayous wird vorwiegend zur Nachbildung von Tropenhölzern (wie Ebenholz und Wenge) und Pappel zur Nachbildung europäischer Hölzer (Ahorn, Kirsch und Wurzelhölzern) verwendet.

     

    Im Fall der FSC-zertifizierten Pappel, bei der es sich um eine FSC-Mix-Zertifizierung handelt (nicht alle Pappellieferanten verfügen derzeit über eine Zertifizierung), kann Alpi auf Anfrage aufgrund der Implementierung der Produktkette (SGS-COC-004194) mehrfach laminierte Holzfurniere mit FSC-Zertifizierung liefern.

     

    Das FSC-zertifizierte Pappelholz wird vom Alpi-Konzern gemeinsam mit einem Anteil anderen Pappelholzes aus kontrolliertem Anbau nach Zertifikationsbestimmungen (Mixed Sources) im Rahmen eines Kreditsystems genutzt. Hierbei müssen gleichgroße Anteile FSC-zertifizierten Holzes und in eigenen Niederlassungen produziertes AlpiLignum Furnier eingesetzt werden.

     

    FSC Zertifizierung weiterer Holzarten

    Was mit der Zertifizierung der Pappel bei ALPI begann, wurde zwischenzeitlich auch mit dem aus Westafrika stammenden Ayous Holz erfolgreich umgesetzt. So ist es schon seit geraumer Zeit kein Problem mehr zertifiziertes Furnier aus dem Basisholz Ayous zu bekommen. Der nächste logische Schritt war die Zertifizierung der Linde.

     

  • ALPI Design-Kollektion

    In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden namhafte Designer von ALPI ausgewählt um neue markt- und zeitgerechte Kreationen zu entwickeln.

     

    Durch Reduktion einen Kosmos…

    Durch Reduktion einen Kosmos an Möglichkeiten schaffen. Der italienische Designer Piero Lissoni, der Gewinner des Best of 2016 Archiproducts, ist mit einer kleinen durchdachten Kollektion vertreten. Nach dem Motto „weniger ist mehr“, schafft Lissoni durch Reduktion auf das Westentliche unendliche Optionen.

     

    Die Kombination der in vier Farbrichtungen aufgeteilten geometrischen TARSIE-Texturen mit den farbgleichen kathedralen und streifigen XILO-Texturen, eröffnet neue Möglichkeiten der Oberflächensprache. Zurückhaltend durch eine beruhigende Ton-in-Ton Kombination und gleichzeitig lebhaft durch die blickfangende Geometrie der TARSIE-Hölzer.

     

    Perfekte Illusion…

    Perfekte Illusion vom schwedischen Designer Duo FRONT. Das Furnier Drapery Wood ist ein Spiel mit optischen Irritationen. Je nach Standpunkt rätselt der Betrachter ob die Linien nun parallel, sich auf einander zu oder von einander weg bewegen.

     

    Mit dem Grid Wood geht das Front Duo einen anderen Weg der optischen Illusion. Hier entsteht durch ein 2-dimensionales Muster eine 3-dimensionale räumliche Oberfläche, aus exakten geometischen Figuren, im Stil alter Intarsien-Technik, zusammengesetzt.

     

    Zwischen Tradition und Moderne

    Brasilianisches Design der Campana Brüder zwischen Tradition und Moderne. Bekannt durch Möbel- und Interior Design, interpretieren die Campana Brüder die Natur ihrer Heimat neu.

     

    Das Furnier Piacava erinnert an die Kokosnuss-Palme aus dem Amazonasgebiet, welche traditionell für das Eindecken von Dächern eingesetzt wurde. Dessen stark faserartige Textur findet sich auch in dem Furnier wieder.

     

    Die bis zu zwei Meter großen Süßwasserfische Pirarucu, stehen noch immer ganz oben auf dem Speisezettel der Brasilianer. Der seid über 100 Millionen Jahre im Amazonas beheimatete Fisch, mit seinen rostroten ausgeprägten Schuppen, inspirierte die Brüder Campana zu dem Furnier Pirarucu.

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